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Die Streif

das Rennen der Rennen

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Die Streif – das Rennen der Rennen

Wenn kommenden Samstag der Abfahrtszirkus in Kitzbühel gastiert, steht das legendäre Hahnenkammrennen auf dem Programm. Im alpinen Ski Weltcup bildet das Rennen seit 80 Jahren den Höhepunkt der Saison. Ob Rekordgeschwindigkeiten oder irrsinniges Gefälle, die Abfahrt gilt seit Jahrzehnten als anspruchsvollste und spektakulärste aller Strecken. Rekordzuschauerzahlen an der Piste wie an den Fernsehgeräten unterstreichen den Wert der Veranstaltung. Im skiverrückten Österreich findet man kaum jemanden, der mit Begriffen wie “Mausefalle, “Seidlalm“ oder “Hausbergkante“ nichts anfangen kann. Diese Bezeichnungen stehen nur für einige der Herausforderungen, denen sich die Rennläufer stellen müssen. Die Veranstaltung hat in den vergangenen Jahren bereits die Schallmauer von 100000 Zusehern an einem Rennwochenende durchbrechen können. Zusätzlich berichten über 40 Fernsehstationen für ein Millionenpublikum.

Alles anders 2021?

Dieses Rennwochenende wird jedoch ein außergewöhnliches werden. Wie auch in anderen Sportarten, sind keine Zuseher erlaubt. Wo normalerweise Fahnen schwenken und gesungen wird, fristen diesmal Werbebanner lautlos ihren Dienst. Gerade in Kitzbühel, wo alle Fahrer beim Überqueren der Ziellinie respektvoll bejubelt werden, werden die Athleten ihre Fans vermissen. Außergewöhnlich ist ebenso, dass in diesem Jahr gleich zwei Abfahrten auf dem Programm stehen. So ist Kitzbühel bereits am Freitag Austragungsort eines Ersatzrennens. Die nicht durchgeführte Weltcup Abfahrt von Wengen wird hier nachgeholt und bietet den Teilnehmern das besondere Erlebnis “Streif“ gleich zweifach. Die aktuelle Wettervorhersage stimmt obendrein zuversichtlich. Schnee ist ausreichend gefallen um ein Rennen zu sichern, nur der angekündigte Wind könnte jedoch ein Risiko darstellen.

Zahlen und Wissenswertes

Das Gefälle erreicht in Kitzbühel 85%, die weitesten Sprünge gehen bis zu 70 Meter weit. Der Höhenunterschied zwischen Start und Ziel beträgt 860 Meter. Die Streckenlänge liegt derzeit bei exakt 3312 Metern. Die bisherige höchste gemessene Geschwindigkeit erzielte Michael Walchhofer im Jahr 2006. Mit 153km/h raste der Österreicher seinem Sieg entgegen und versetzte das heimische Publikum in Euphorie. Den Streckenrekord hält ebenfalls ein Österreicher. Im Jänner 1997 erreichte Fritz Strobl nach nur 1:51:58 die Ziellinie. Drei Jahre später sollte der Österreicher einen zweiten Triumph auf der Streif feiern. Seine Bestzeit konnte seitdem nie wieder erreicht werden.

Obwohl die Streckenführung seit damals nur minimal variiert und die Sportgeräte immer weiterentwickelt werden, konnte niemand bisher diese Zeit unterbieten. Wie der Rekordhalter selber rückblickend erklärt hat, haben auch äußere Umstände, diese Rekordzeit möglich gemacht. Sowohl Temperatur, Sonneneinstrahlung, Zusammensetzung des Schnees sowie Wind sind demnach die Komponenten, die zusammenpassen müssen. Die meisten Siege auf der Streif durfte der Schweizer Didier Cuche bejubeln. 5 Siege (4 auf der klassischen Hahnenkamm Abfahrt und 1 Sieg im Zusatzrennen) konnte nur er erzielen. Dabei war er beim letzten Erfolg 2012 bereits 37 Jahre alt. Damit bestätigte er, was viele Experten als besonders wichtig erachten: das Alter bzw. die Erfahrung.

Tatsächlich dominieren regelmäßig die erfahrenen Läufer die Bewerbe auf der Streif. Auch andere ehemalige Abfahrtsgrößen wie Stephan Eberharter, Michael Walchhofer, Hannes Reichelt, Peter Fill oder Didier Defago konnten erst nach ihrem 31. Geburtstag erstmals triumphieren. Zu den ganz wenigen Ausnahmen zählen der südtiroler Abfahrtsstar Dominic Paris und der deutsche Überraschungssieger von 2018 Thomas Dreßen. Dominic Paris war 2013 bei seinem ersten Kitzbühel Sieg erst 23 Jahre alt und konnte 2017 und 2019 sogar neuerlich gewinnen.

Die großen Favoriten

Die absoluten Topfavoriten lassen sich, nach der Verletzung von Alexander Aamodt-Kilde,  wohl an einer Hand abzählen. Neben Dominic Paris und dem Schweizer Beat Feuz können sich speziell Vorjahressieger Matthias Mayer und sein österreichischer Teamkollege Vincent Kriechmayr beste Chancen auf einen Sieg ausrechnen.

Gut in die bisherige Saison gestartet sind auch der US Amerikaner Ryan Cochran-Siegle sowie Urs Kryenbuehl. Beide konnten bisher keine nennenswerte Platzierung in Kitzbühel erreichen und zählen gemeinsam mit Kjetil Jansrud, Otmar Striedinger, Romed Baumann und Martin Cater nur zum erweiterten Favoritenkreis.

Ob sich tatsächlich einer dieser Favoriten durchsetzt, erfahren die Zuseher spätestens kommenden Samstag zur Mittagszeit. Ein Überraschungssieger in Kitzbühel wäre jedenfalls außergewöhnlich, würde aber somit gut zur diesjährigen Veranstaltung passen.

Das Hahnenkammrennen live im TV

  • Das Rennen läuft im Free-TV im ORF und ZDF.
  • Eurosport und DAZN übertragen das Rennen ebenso live..
  • Die Übertragung auf im ORF beginnt um 10:55. Als Ko-Kommentator ist Armin Assinger im Einsatz